Porsche verpasst dem Panamera ein sattes Update

Ab Mitte Oktober ist der überarbeitete Panamera erhältlich, die Preisliste eröffnet mit 114.599 Euro für das Basismodell.
© Werk

Stuttgart – Der seit 2016 angebotene Panamera der zweiten Generation erfährt für das Herbstgeschäft ein Facelift. Die äußeren Änderungen fallen dabei moderat aus – so gibt es die bisher optional erhältliche Sport-Design-Front ab Werk sowohl für die Limousine als auch für den Sport Turismo. Das Leuchtenband hinten wird adaptiert, ebenso die beiden LED-Heckleuchten.

Von besonderem Interesse sind die optimierten Antriebe. Der neue Panamera Turbo ist mit einem 630 PS starken Vierliter-V8-Biturbo-­Benzinmotor bestückt, der 820 Newtonmeter maximales Drehmoment stemmt. Gegenüber dem bisher erhältlichen Turbo leistet das Aggregat 80 PS und 50 Nm Drehmoment mehr und beschleunigt im Sport-Plus-Modus in 3,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Bis zu 315 km/h schnell kann der erneuerte Panamera Turb­o S damit fahren. Um ihm größtmögliche Traktion und Fahrstabilität zu verleihen, haben die zuständigen Ingenieure auch die Dreikammer-Luftfederung und die Wankstabilisierung verbessert. Der V8-Biturbo kommt übrigens auch im gTS zum Einsatz, wo er nun 480 PS leistet und 620 Nm Drehmoment generiert. Die Leistungs­entfaltung wurd­e laut Hersteller so ausgelegt, dass sie einem früheren Saugmotor entspricht.

Neu ins Programm schafft es der 4S E-Hybrid mit einer Systemleistung von 560 PS und einem Lithium-Ionen-Akku mit einem Energiegehalt von 17,9 kWh. Bis zu 54 km kann dieses Modell rein elektrisch fahren, der Sprint von null auf 100 km/h gelingt ihm in 3,7 s. (hösch)


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