Gerangel um Bonus für Pflegekräfte: Tirol Kliniken im Kreuzfeuer

Koalitionspartner Grüne warnen Landesgesellschaft vor Knausrigkeit bei Corona-Geldern, FPÖ fordert Machtwort von LH Platter. In Osttirol geht man indes andere Wege.

Die Corona-Krise hat die Tirol Kliniken gefordert – und tut es noch immer. Doch beim Bonus hapert’s.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck — „Alles bereits ausbezahlt." Im Gemeindeverband der Bezirksaltenheime Lienz ist der vom Landtag für die Corona-Schlüsselkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen beschlossene Bonus bereits bei den Betroffenen angekommen. Und noch mehr. „Wir haben uns dazu entschlossen, das gesamte Personal mitzunehmen — die Situation war ja für alle sehr herausfordernd", sagt Verbandsobfrau und Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ). Abhängig vom Beschäftigungsausmaß. Dem Land werde die Auflistung zur Refundierung übermittelt — alles, was über die Richtlinie des Landhauses hinausgehe, trage der Gemeindeverband aus der eigenen Tasche. Offen sei lediglich noch, wie mit Schülern und Praktikanten, die zwischen Mitte März und Ende Juni in den Osttiroler Heimen tätig waren, umgegangen werden soll. Das gehe laut Blanik auch nicht aus den Erläuterungen hervor, welche das Land zu Beginn dieser Woche veröffentlichte.

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