Justiz prüft, wie Verordnungen in Ischgl umgesetzt wurden

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck zu Ischgl werden noch länger dauern.
© APA (EYPA/Groder)

Innsbruck – Die Staatsanwaltschaft Innsbruck gibt sich bei den Ermittlungen zum Corona-Krisenmanagement in Ischgl bewusst zurückhaltend. Für sie steht die Qualität der Ergebungen im Mittelpunkt, die Aktenauswertung werde jedenfalls noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Gegen drei Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Landeck, u. a. Bezirkshauptmann Markus Maaß sowie den Ischgler Bürgermeister Werner Kurz, wird jetzt jedoch offiziell ermittelt.

Im Mittelpunkt dabei soll die Umsetzung der Mitte März erlassenen Verordnungen stehen: zum einen die angeordnete Schließung des Skigebiets, zum anderen die Verhängung der Quarantäne am 13. März.

Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an die NEOS wurde der Kontrollpunkt an diesem Freitag um 14 Uhr eingerichtet. „Ab diesem Zeitpunkt erfolgten zunächst Verkehrskontrollen, ab 16:20 Uhr wurde dann nach entsprechender gesundheitsbehördlicher Anordnung als Rechtsgrundlage auch die Abreise von Einheimischen und Gästen kontrolliert“, erklärt Nehammer. (pn)


Kommentieren


Schlagworte