1-2-3-Ticket und Rechnungshofkritik: Jetzt beginnt Ringen um Öffi-Milliarde

Die Rechnungshofkritik an der Abstimmung im öffentlichen Verkehr kann Ingrid Felipe nicht ganz nachvollziehen. Dass das 1-2-3-Ticket nicht einfach wird, gibt sie aber zu.

In Tirol gibt es bereits ein Regio- und Tirol-Ticket. Im kommenden Jahr soll es eine Flächenkarte für ganz Österreich geben.
© Rudy De Moor / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – In einem aktuellen Bericht rügt der Bundesrechnungshof die mangelnde Koordination zwischen den Verkehrsverbünden, dem Verkehrsministerium und den ÖBB. Vor allem, was die Verkehrsauskunfts- und Ticket-Vertriebssysteme betrifft. „Hier muss man allerdings zurechtrücken, dass es um unterschiedliche Projekte geht. Da kann ich die Kritik des Rechnungshofs nicht ganz nachvollziehen“, sagt die Tiroler Umwelt- und Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne). Die „Verkehrsauskunft Österreich“, die „Buchungsmaschine Tirol“ oder das danach gestartete Vorhaben „Öffentlicher Verkehr 2022“ würden jeweils eigene Stoßrichtungen verfolgen. Bei der Verkehrsauskunft gehe es um klassische Routen-Informationen, die Tiroler Buchungsplattform sei ein Fahrkartensystem und „der ÖV 2022“ eine strategische Kooperation, um eine österreichweite Buchungsplattform zu installieren. Die werde es in Zukunft auch benötigen, wie Felipe anmerkt.

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