Schwere Unwetter in Italien fordern ein Todesopfer

Schwere Unwetter haben in der Nacht auf Sonntag Nord- und Mittelitalien heimgesucht. Dabei wurde mindestens ein Todesopfer gemeldet. Ein 51-Jähriger, der am Samstagnachmittag trotz hoher Wellen in Punta Bianca in Ligurien ins Meer sprang, verschwand zwischen den Fluten und ertrank.

Ein 38-Jähriger aus der Provinz Varese ist verschollen, nachdem er von einem über die Ufer getretenen Fluss weggerissen wurde. Die Suchaktion habe wegen der heftigen Niederschläge in der Gegend unterbrochen werden müssen, berichteten italienische Medien.

Feuerwehreinheiten waren stundenlang im Einsatz, um die Schäden der Unwetter einzugrenzen, die vor allem den Mailänder Raum belasteten. Keller und Wohnungen wurden überschwemmt, Bäume stürzten um und mehrere Häuser wurden schwer beschädigt, doch es wurden keine Verletzten gemeldet.

Heftige Niederschläge und Winde belasteten vor allem die Toskana. Zwei kleine Mädchen wurden in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert, nachdem wegen starkem Schirokkowind ein Baum auf das Zelt stürzte, in dem die beiden in einem Campingplatz in der toskanischen Badeortschaft Marina di Massa schliefen.

Ein Versuch, die beiden Mädchen im Alter von zweieinhalb und zehn Jahren, mit einem Hubschrauber ins Spital zu führen, scheiterte wegen des starken Windes, berichteten lokale Medien am Sonntag. Die beiden Kinder wurden mit einem Rettungswagen ins Krakenhaus gebracht. Sie kämpfen gegen den Tod, berichteten italienische Medien.


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