Papst Franziskus erinnert an Weltgebetstag für die Schöpfung

Papst Franziskus hat internationale Initiativen zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung (1. September) gewürdigt. Ausdrücklich verwies Franziskus beim Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz auf den ökumenischen Charakter des Gebets für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Franziskus hatte den Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung 2015 nach der Veröffentlichung seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ für Katholiken ausgerufen. Er schloss sich damit einer Initiative des orthodoxen Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel an, das den Gebetstag bereits 1989 ins Leben rief.

Die Wochen vom 1. September bis 4. Oktober werden in vielen christlichen Kirchen als „Schöpfungszeit“ begangen. Beteiligt sind etwa der Lutherische Weltbund, der Ökumenischen Rat der Kirchen, das Global Catholic Climate Movement und das Umweltnetzwerk der Anglikanischen Gemeinschaft. Der 4. Oktober ist der Festtag des heiligen Franz von Assisi (1181/82-1226), der als Patron des Umweltschutzes verehrt wird.

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