Biden geht gegen Trump in die Offensive

Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Herausforderer Joe Biden mit einer Rede in der Industriestadt Pittsburgh eine neue Phase im Wahlkampf eröffnet und Präsident Donald Trump scharf attackiert. Der Kandidat der Demokratischen Partei warf Trump Unfähigkeit und Scheitern vor - in der Corona-Krise wie in der Reaktion auf die anhaltenden gewaltsamen Proteste in US-Städten.

„Dieser Präsident kann die Gewalt nicht beenden“, sagte Biden in einem Saal der Carnegie-Mellon-Universität vor Kameras, aber ohne Publikum. Er mache die Situation nicht besser, sondern immer schlimmer. Trump habe darin versagt, Amerika vor der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zu schützen. Jetzt setze er auf „Law and Order“, auf Recht und Ordnung, und betreibe eine Politik der Angst: „Je mehr Chaos und Gewalt, desto besser ist es für Trumps Wiederwahl.“

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