Bildungsministerium empfiehlt zum Schulstart soften Einstieg

Wenn am 7. September in Ostösterreich und eine Woche danach in den übrigen Bundesländern das neue Schuljahr beginnt, sollen die Lehrer es gemächlich angehen. Nach dem von der Corona-Pandemie dominierten Sommersemester sei es bedeutsam, den Schülern in den ersten Schulwochen ein „Gefühl von Sicherheit und Halt“ zu vermitteln, heißt es in den „Pädagogischen Leitlinien“ des Bildungsministeriums.

Gerade am Beginn des Schuljahres soll es „gemeinschaftsstiftende, soziale Aktivitäten“ geben, freilich unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienebestimmungen. Den Lehrern wird empfohlen, sich Zeit zu nehmen, um gute Lernvoraussetzungen in der Klasse zu schaffen. „Die Lehrerinnen und Lehrer wissen am zuverlässigsten, welches Stoffgebiet und welcher Stoffumfang im Corona-Herbst in einer Klasse machbar sind“, heißt es im Konzept „Schule im Herbst 2020“ des Ministeriums.

In den ersten Schulwochen sollen die Schulen sich in einer Konferenz außerdem auf einheitliche Kommunikationsmittel und Plattformen einigen und klare Kommunikations- und Informationswege festlegen. „Damit gelingt auch die Bewältigung allfälliger Krisensituationen leichter“, so das Ministerium. Bei der Einhaltung der Hygienevorschriften sollen Schulleitung und Lehrer mit gutem Beispiel vorangehen und die Schüler von Anfang an dafür sensibilisieren, welche besonderen Rahmenbedingungen beim Schulbetrieb während der Corona-Pandemie gelten.

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