Knalleffekt beim SC Schwaz: Güclü folgt auf Saringer

Die Ehe zwischen dem SC Schwaz und Trainer Gogo Saringer hielt nur fünf Spiele. In der Hypo Tirol Liga jubelte gestern der SV Fügen.

Akif Güclü gibt in Zukunft beim SC Schwaz die Richtung vor.
© Thomas Boehm / TT

Von Tobias Waidhofer

Schwaz, Kufstein – Wenn am Samstag in der Regionalliga Tirol der FC Kufstein den SC Schwaz empfängt, dann ist das nicht nur ein Duell zweie­r renommierter Tiroler Amateurvereine, sondern auch ein Treffen der neuen Trainerbesen:

Denn während der FC Kufstein gestern Interims­trainer Jasmin Omahic für die Herbstsaison als Chefcoach bestätigte, machte auch der SC Schwaz Nägel mit Köpfen und verpflichtete, nach der dann doch überraschend schnellen Trennung von Gog­o Saringer, Akif Güclü als neuen Chefcoach. „Ein super Verein mit super Infrastruktur“, freut sich der ehemalige Hall-Trainer auf die neue Aufgabe.

Jasmin Omahic hat künftig beim FC Kufstei­n das Sagen.
© Kristen

Haben der SC Schwaz und Gogo Saringer einfach nicht zusammengepasst? „Da ist sicher ein Körndl Wahrheit dabei, wir haben lange darüber nachgedacht, aber die Siege waren spielerisch nicht befriedigend genug“, erklärt der sportliche Leiter des SC Schwaz, Johannes Vogler, die Entscheidung. Und wenn ein Mann wie Akif Güclü „am Markt ist“, dann sei es „als sportlicher Leiter meine Aufgabe, mich um ihn zu bemühen“. Der geschasste Saringer wollte offiziell nichts zur Causa sagen. Nur so viel: Man habe nicht zusammengefunden.

Der Fügener Christian Gschösser (rotes Trikot) setzte sich gestern nicht nur in dieser Szene gegen den Natterer Paul Graziadei durch.
© Jakob Gruber

Tabelle

Gut zusammen passen dagegen der FC Kufstein und Jasmin Omahic. Nach seinem starken Einstand (6:0 bei den Wattens Amateuren) wurde der langjährige Assistent nun als Cheftrainer für die Herbstsaison bestätigt: „Er kennt die Mannschaft, die Liga und den Verein“, betont Präsident Hannes Rauch Omahics Vorzüge.

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In der Hypo Tirol Liga schritten die Teams am Dienstag in einer englischen Runde auf den Rasen: Dabei schossen sich die SPG Silz/Mötz (4:1 in Kirchbichl) und der SV Fügen (2:1 gegen den FC Natters) mit Siegen an die Tabellenspitze.

Verschoben wurde indes das Match des SVI gegen Zams, weil es bei den Innsbruckern einen Corona-Verdachtsfall gibt. „Wir bekommen die Testergebnisse erst am Mittwochvormittag“, erzählte Trainer Hofbauer.

Hypo Tirol Liga

5. Runde:

Fügen – Natters 2:1 (1:0)

Tore: Egger (30.), Hussl (51.) bzw. Bacher (83.).

Volders – St. Johann 1:2 (0:0)

Tore: Wurzer (87.) bzw. Vukovic (55.), Schmidt (84.).

Ebbs – Union 0:2 (0:2)

Tore: Milenkovic (38.), Walser (43.).

Kirchbichl – Silz/Mötz 1:4 (0:0)

Tore: Hechenbichler (86.) bzw. Walch (52., 78.), Durmus (82.), Yildirim (88.).

Zirl – Mils 4:1 (2:1)

Verschoben: SVI – Zams; Kematen – Völs, Kundl – Söll.


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