Die nächste Generation zündet den Turbo: E-Bikes für Kinder, muss das sein?

Das E-Bike polarisiert, erst recht, wenn schon Sechsjährige damit den Berg hochradeln. Kinder werden so nur zur Faulheit erzogen, sagen die einen. Solange es Spaß macht, sie in der Natur sind und nicht am Smartphone hängen, sollen auch Kinder E-Bike fahren, sagen die anderen.

Volle Kraft voraus. Der österreichische Radhersteller Woom hat heuer sein erstes Kinder-E-Bike auf den Markt gebracht. Es kostet knapp unter 3000 Euro.
© Woom, MTB-Agency

Von Matthias Christler

Das Rad der Zeit, es dreht sich weiter. Wenn sich ein motivierter 60-Jähriger der Versuchung E-Bike hingibt, ist das schon lange keine Schande mehr. Aber ein Sechsjähriger? So wie den ersten erwachsenen E-Bikern mit Argusaugen hinterhergeschaut wurde, sind es jetzt Eltern, die ihre Kinder damit ausstatten, die böse Blicke ertragen müssen. Erzieht man die Kinder nicht zur Faulheit? Können die nicht selber treten? Das sind Fragen, die einen in den Sinn kommen. So einfach sind die Antworten selbst für Experten nicht.

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