Coronavirus-Infektionszahl in USA überstieg sechs Millionen

In den USA haben sich mittlerweile mehr als sechs Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Binnen 24 Stunden seien 32.087 Neuinfektionen registriert worden, teilten die US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) am Dienstag mit. Insgesamt hätten sich damit 6.004.443 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesopfer sei um 428 auf 183.050 gestiegen.

Die USA sind mit Abstand das am stärksten von der Pandemie betroffene Land - sowohl bei den Infektions- als auch bei den Todesfällen. US-Präsident Donald Trump, der Anfang November wiedergewählt werden will, steht wegen seines Umgangs mit der Seuche in der Kritik. Lange Zeit hatte er bestritten, dass Mund-Nase-Bedeckungen helfen können, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Zudem drängt er die Gouverneure der US-Bundesstaaten, die Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufzuheben. Denn die Coronakrise schlägt erheblich auf die US-Wirtschaft durch. Rund 22 Millionen Menschen haben ihren Job verloren. Trump verlangt auch, dass die Schulen im Land wieder öffnen.

Doch New York City hat beschlossen, die Wiederaufnahme des Betriebes an öffentlichen Schulen um elf Tage auf den 21. September zu verschieben. Darauf habe man sich mit den Lehrergewerkschaften verständigt, die mehr Schutz verlangt hatten, sagte Bürgermeister Bill de Blasio. Die Schüler sollen auch in einer Mischung aus Präsenz- und Online-Unterricht lernen. New York City hat das größte öffentliche Schulsystem des Landes, gefolgt von Los Angeles und Chicago. In diesen beiden Städten wird das neue Schuljahr nur mit Online-Unterricht begonnen.

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