Verkehrsclub Österreich prämiert „Carsharing Tirol“ des VVT

Der Preis geht heuer an „Carsharing Tirol 2050“, eine Initiative des Verkehrsverbundes Tirol (VVT). Die VCÖ-Auszeichnungen gibt es außerdem für „Imst bewegt“ und „Mikro-ÖV-Wipptal“.

Bei der Verleihung im Landhaus: Harald Schreyer (ÖBB), David Kranebitter (Commun­alp), Thomas Geisler (Energie Tirol), Alexandra Medwedeff (VVT), Martina Frischmann (Stadträtin Imst), LHStv. Ingrid Felipe und Michael Schwendinger (VCÖ, v. l.).
© Land Tirol/Gratl

Innsbruck – Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat gestern im Landhaus in Innsbruck seinen diesjährigen Mobilitätspreis für Tirol vergeben und zwei weitere Tiroler Projekte ausgezeichnet.

Der Preis geht heuer an „Carsharing Tirol 2050“, eine Initiative des Verkehrsverbundes Tirol (VVT). Dieser kooperiert mit Energie Tirol sowie den Carsharing betreibenden Stadtwerken Wörgl (flo­MOBIL), Stadtwerken Kufstein (beecar) und der Regionalenergie Osttirol (FLUGS). Ziel des Projekts ist es, Carsharing als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr zu etablieren. Überhaupt sei das Teilen und gemeinsame Nützen von Transportmitteln einer der wesentlichsten Bestandteile zukunftsorientierter Mobilität, wie Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe bei der Verleihung betonte. Derzeit stehen in 21 Tiroler Gemeinden 38 Autos zur Verfügung. Die Carsharing-Autos fahren nicht mit Diesel oder Benzin, sondern mit Strom.

„Imst bewegt“

„Dieses Projekt kombiniert die Verkehrswende mit der Energiewende und holt damit ein Stück Mobilitätszukunft in die Gegenwart“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest. Personen, die ein Jahres-Ticket Land oder Region für den öffentlichen Verkehr haben, können gegen einen Aufpreis von 100 Euro die bestehenden Carsharing-Angebote in Tirols Gemeinden nutzen. 20 Fahrstunden sind im Preis bereits inkludiert.

Ebenfalls vor den Vorhang geholt wurde gestern das Projekt „Imst bewegt“, bei dem Schulkinder mit einem Punkte-Belohnungssystem dazu motiviert werden, ihren Schulweg zu Fuß oder mit den Öffis zurückzulegen. Ausgezeichnet wurde außerdem das Konzept „Mikro-ÖV-Wipptal“, bei dem Gemeinden, Planungsverband und Communalp neue Mobilitäts­lösungen für das Wipptal erarbeitet haben. (np)

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