Regierung bittet um Disziplin, keine neuen Corona-Maßnahmen

Die Bundesregierung hat nach ihrem ersten Herbst-Ministerrat am Mittwoch trotz steigender Infektionszahlen keine weiteren Verschärfungen der Coronamaßnahmen bekanntgegeben. Lediglich eine Empfehlung gab es von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne): Bei privaten Zusammenkünften sollten sich nicht mehr als 25 Personen versammeln.

Um gut über den Herbst und Winter zu kommen und die Gefahren des gesteigerten Aufenthalts in Innenräumen zu begegnen, appellierte die Regierungsspitze zudem, aufs Abstandhalten und die bekannten Hygienemaßnahmen zu achten und sich und andere durch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes zu schützen.

Bezüglich Feierlichkeiten im privaten Bereich hoffte Kurz auf den Hausverstand der Bevölkerung. Auch Weihnachtsfeiern sollten nur zahlenmäßig eingeschränkt stattfinden. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) betonte, beim herbstlichen Rückzug in Innenräume „kuschelt das Virus mit“. Anschober warnte auch vor überheizten Räumen: „“23, 24, 25 Grad ist zu viel.“

Für den Sommer 2021 zeigte sich Kurz erneut optimistisch. Angesichts der Fortschritte in der Medikamente- und Impfstoffentwicklung könnte dieser aller Voraussicht nach dieser wieder ein normaler sein, so Kurz. Für Freitag stellten er und Anschober erneut die Präsentation der Corona-Ampel in Aussicht.

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