Seit Mai kamen 759 Schüler unentschuldigt nicht in Schule

Nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs im Mai blieben 2389 Tiroler Schüler dem Unterricht fern. Faßmann rät Eltern, auf Gesundheitszustand der Kinder zu achten.

Nächste Woche beginnt in Österreich wieder die Schule. Wer sich nicht gut fühlt, soll aber zuhause bleiben, rät Bildungsminister Faßmann.
© dpa

Innsbruck, Wien – Nächste Woche beginnt in Ostösterreich wieder der Schulbetrieb. In Zeiten von Corona eine Herausforderung für Schüler, Eltern und Lehrer. Am 14. September wird dann in den Tiroler Schulen wieder unterrichtet. Bildungsminister Heinz Faßmann und Familienministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) haben deshalb an die Eltern appelliert, bei Erkältungskrankheiten den Gesundheitszustand ihres Kindes genau zu beobachten und es „im Zweifelsfall zu Hause zu lassen“. Ab 37,5 Grad Körpertemperatur sei vom Schulbesuch definitiv abzusehen.

Die zentralen Symptome von Covid-19 würden sich von jenen einer Erkältung nicht eindeutig unterscheiden lassen und eine Covid-19-Erkrankung könne auch symptomfrei verlaufen, heißt es in dem mit Mittwoch datierten Elternbrief. Es wäre deshalb unrealistisch, von den Eltern zu verlangen, ihre Kinder wegen eines Schnupfens nicht in die Schule zu schicken. Wenn ein Kind aber Symptome eines Infekts wie Husten, Halsweh oder Kopfschmerzen zeige, sollten die Eltern unbedingt die Körpertemperatur ihres Kindes messen und es gegebenenfalls zu Hause lassen.

Nach der Wiederaufnahme des eingeschränkten Schulbetriebs in Österreich im Mai kam es nach wie vor zu Abwesenheiten. Laut Faßmann blieben in Tirol 2389 Schüler dem Unterricht fern, 759 davon ohne Begründung. Die meisten Absenzen gab es in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (810 Schüler). 565 gaben keine Begründung für ihr Fernbleiben an. Für 170 Schüler wurde ein Bezug zu Risikogruppen als Grund ins Treffen geführt. (TT, pn)

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