Papa Messi: Verbleib des Stars bei Barcelona „schwierig“

Der Vater und Manager von Lionel Messi macht den Fans des FC Barcelona wenig Hoffnung auf einen Verbleib des Weltfußballers in Katalonien. „Ich halte es für schwierig, dass er bleibt“, sagte Jorge Messi am Mittwoch zu Journalisten, als er im Zentrum der Stadt in eine Kanzlei ging. Kurz zuvor war Messi Senior im Privatjet aus Argentinien kommend in Barcelona gelandet.

Nach Berichten spanischer Medien wollte sich der 62-Jährige noch am Mittwoch mit Clubpräsident Josep Maria Bartomeu treffen, um über eine Lösung des Konflikts zwischen Spieler und Verein zu beraten. Ob Lionel Messi beim sogenannten „Gipfeltreffen“ dabei sein würde, war nicht bekannt. Sein Vater blieb bei seinen kurzen Antworten gegenüber den Medienvertretern zugeknöpft. „Ich weiß nicht, ich weiß nichts“, sagte er auf die Zukunft seines Sohnes befragt. Ob dessen Zukunft in Barcelona liege? „Schwierig, schwierig.“

Seit dem 2:8-Debakel gegen Bayern München im Viertelfinale der Champions League am 14. August schweigt der 33-jährige Superstar öffentlich. Er wurde außerdem laut Medien nur einmal gesehen: als er mit seinem Mannschaftskollegen Luis Suarez ein Restaurant besuchte. Im Konflikt haben sich die Fronten in den vergangenen Tagen allem Anschein nach hoffnungslos verhärtet. Messi blieb am Sonntag den obligatorischen Coronatests fern und schwänzte diese Woche bisher alle Trainingseinheiten des spanischen Vizemeisters. Er will laut Berichten zu Manchester City um Ex-Coach Pep Guardiola wechseln.

Nach Medienberichten droht Messi nun eine hohe Geldstrafe - zumal sich die spanische Liga auf die Seite des Clubs geschlagen hat. Der Star dürfe entgegen seinem Willen nicht ablösefrei gehen, hieß es. In dem bis Juni 2021 laufenden Vertrag des Argentiniers sei eine Ablöseklausel verankert, die weiter Gültigkeit habe. Sie soll 700 Millionen Euro betragen. Der FC Barcelona besteht darauf, dass der Club, der Messi verpflichten will, diesen Betrag zahlt. Verhandlungen seien ausgeschlossen.

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