Toter in Innsbrucker Wohnung: Lebenslang für 24-Jährigen

Nach einem besonders grausamen Verbrechen in einer Innsbrucker Wohnung mit einem Toten im April 2019 ist der 24-jährige erstangeklagte Inder am Mittwoch am Landesgericht Innsbruck wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er wird außerdem in eine Anstalt für geistigabnorme Rechtsbrecher eingewiesen, da Psychiaterin Adelheid Kastner eine Psychopathie diagnostiziert hatte.

Seine mitangeklagte 22-jährige Freundin wurde zu drei Monaten Haft wegen Störung der Totenruhe verurteilt, vom Vorwurf des Beitrags zum Mord wurde sie aber freigesprochen. Der 24-Jährige Erstangeklagte wurde ebenfalls wegen des Vergehens der Störung der Totenruhe schuldig gesprochen. Die Urteile waren vorerst nicht rechtskräftig.

Der Inder soll in der Nacht auf den 10. April 2019 einen 29-jährigen Pakistani zunächst mit einem Gürtel stranguliert, ihm dann mit einem Küchenmesser die rechte Hand abgeschnitten und die Kehle durchtrennt haben. Der Pakistani soll zuvor die 22-Jährige sexuell belästigt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte der 22-Jährigen vorgeworfen, zur Tat beigetragen zu haben, indem sie ihren Freund befeuerte, das Küchenmesser holte und die Tat mit dem Handy filmte. Danach sollen beide Angeklagte die Leiche geschändet haben.


Kommentieren


Schlagworte