Frachter vor Japan mit über 40 Menschen an Bord verschollen

Der Zustand des Crewmitglieds, das mit einer Rettungsweste im Ostchinesischen Meer treibend aufgefunden worden war, sei nicht lebensbedrohlich. Von seinen 42 Kollegen - 38 Philippiner, zwei Australier und zwei Neuseeländer - fehlte am Donnerstag weiterhin jede Spur.

Der 45-jährige Schiffsoffizier berichtete der Küstenwache, einer der Schiffsmotoren sei ausgefallen und eine Welle habe den Frachter umgeworfen, später sei er gesunken. Er selbst habe nach einer Lautsprecherdurchsage eine Rettungsweste angelegt und sei ins Meer gesprungen. Während er im Wasser auf seine Rettung gewartet habe, habe er keine weiteren Besatzungsmitglieder gesichtet. Drei Schiffe der Küstenwache, fünf Flugzeuge und Spezialtaucher suchten nach weiteren Überlebenden.

Die durch den Taifun „Maysak“ bedingten starken Regenfälle und Winde behinderten laut Behörden die Suche nach den Vermissten. Der unter panamaischer Flagge fahrende Frachter war Mitte August von Neuseeland aus nach China aufgebrochen, wo er am Freitag eintreffen sollte.

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