Corona-Ampel schaltet vier Regionen in Österreich auf „Gelb“

Mit dem Start der Corona-Ampel am Freitag sind bereits vier Regionen in Österreich auf „Gelb“ geschaltet worden. Vom mittleren Risiko betroffen sind die Städte Wien, Linz, Graz sowie der Bezirk Kufstein. Damit kommt es dort automatisch zu einer Verschärfung der Maskenpflicht im Handel, in der Gastronomie sowie bei Veranstaltungen. Alle anderen Bezirke bleiben auf „Grün“, gab die Regierung bekannt.

veröffentlicht.

In Zukunft werde es wöchentlich einen Überblick über die regionale Entwicklung geben, sagte Kurz, „auch häufiger, wenn Gefahr im Verzug“ ist. Die umfassende rechtliche Verankerung der Ampel wird erst Ende September erfolgen, dazu ist die Novellierung des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes notwendig.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte für die „gelben“ Regionen zudem eine Verschärfung der Maskenpflicht auch im schulischen Bereich an. „‘Grün‘ ist kein Freibrief“, warnte Anschober. „Wir müssen weiterhin achtsam sein“, es seien weiterhin die Basismaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Abstand halten umzusetzen. „Gelb“ bedeute ein mittleres Risiko, „ist aber kein Grund für Dramatik und Vorwürfe an Behörden.“ Die Städte hätten es derzeit einfach schwerer. Die Ampel sei nichts Statisches, da gebe es Dynamik nach oben und unten. So seien derzeit sechs Regionen über Wert, aber wurden von der Experten der Corona-Kommission noch nicht als „Gelb“ eingestuft.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 357 Covid-19-Neuerkrankungen registriert, 342 sind in dieser Zeit wieder genesen. Von Donnerstag auf Freitag wurden 14.232 Tests durchgeführt. Die positiven Fälle sind meist durch Reisen assoziiert.

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte