ÖGB: Aufregung in Tirol um eingehobene Mitgliedsbeiträge

In der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in Tirol herrscht Aufregung um eingehobene Mitgliedsbeiträge, die ein Jahr lang nicht an die Gewerkschaft überwiesen wurden, und um Spenden der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (ÖVP) für den Landtagswahlkampf der ÖVP.

Die Beiträge der rund 1,2 Millionen Mitglieder sind das finanzielle Rückgrat des Gewerkschaftsbundes.
© APA

Von Peter Nindler

Innsbruck – Der Mitgliedsbeitrag ist das finanzielle Rückgrat der Gewerkschaft und sichert ihre Handlungsfähigkeit im Interesse der Arbeitnehmer. Zugleich kann er in voller Höhe von der Lohnsteuer abgesetzt werden. So weit, so gut. In der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in Tirol gibt es seit Tagen Aufregung. Dabei geht es ebenfalls ums Geld: um eingehobene Mitgliedsbeiträge, die ein Jahr lang nicht an die Gewerkschaft überwiesen wurden, und um Spenden der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (ÖVP) für den Landtagswahlkampf der Tiroler ÖVP im Februar 2018. Wobei auch in die „Affäre“ um die Mitgliedsbeiträge ein hochrangiger ÖVP-Gewerkschafter und Kommunalpolitiker verwickelt ist.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte