Trump verkündet Normalisierung zwischen Serbien und Kosovo

Serbien und der Kosovo haben sich laut US-Präsident Donald Trump auf eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen geeinigt. Das Weiße Haus sprach am Freitag auf Twitter von einem „historischen Durchbruch“ im Konflikt zwischen Serbien und seiner einstigen Provinz, die sich 2008 für unabhängig erklärte. Serbien habe sich auch verpflichtet, seine Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen.

Trump äußerte sich vor einem Treffen mit dem serbischen Präsident Aleksandar Vucic und dem kosovarischen Regierungschef Avdullah Hoti im Weißen Haus.

Serbien habe sich zudem verpflichtet, seine Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, sagte Trump laut der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kosovo habe sich mit Israel darauf geeinigt, die Beziehungen zu normalisieren und diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

Der israelische Regierungschefs Benjamin Netanyahu begrüßte die angekündigte Verlegung der serbische Botschaft nach Jerusalem. Er danke dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic dafür, dass dieser „Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennt und die Botschaft dorthin verlegt“, sagte Netanyahu. Der Schritt solle bis Juli kommenden Jahres vollzogen werden.

In einem umstrittenen Schritt hatte die US-Regierung von Präsident Donald Trump Ende 2017 Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai 2018 die Botschaft dorthin umziehen lassen. Einige Staaten, darunter Brasilien und Tschechien kündigten daraufhin an, dem US-Vorbild zu folgen.


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