Der neue HCI-„Fighter“ Racine beherrscht auch sanfte Töne

Jonathan Racine hat sich in seinen Jahren in der American Hockey League (AHL), der East Coast Hockey League (EHL) und zuletzt der finnischen Liga (Tampere) einen Ruf als eisenharter Verteidiger erarbeitet.

Jonathan Racine dürstet nach Erfolg. Der Kanadier hat den Ruf eines eisenharten Abwehrspielers.
© Michael Kristen

Innsbruck – Tippt man den Namen Jonathan Racine bei Youtube ein, dann kommt man an fliegenden Fäusten kaum vorbei. Der 27-jährige Kanadier hat sich in seinen Jahren in der American Hockey League (AHL), der East Coast Hockey League (EHL) und zuletzt der finnischen Liga (Tampere) einen Ruf als eisenharter Verteidiger mit einem Faible für Faustkämpfe erarbeitet.

Trifft man den neuen Hai aber dieser Tage in der Tiwag Arena, ist im persönlichen Gespräch keine Spur von Aggressivität. Im Gegenteil, das Lachen des Abwehrspielers ist ansteckend: „Ich mag es, körperlich zu spielen. Ich war schon immer ein Abwehrspieler, gegen den die Angreifer nicht gerne spielen“, erzählt Racine in fließendem Englisch mit leicht französischem Einschlag.

Aber natürlich wisse er, dass „ich hier nicht so hart spielen kann, sonst sitze ich zu oft auf der Strafbank. Ich will ein Leader sein, und traue mir auch offensiv einiges zu.“ In Innsbruck („Das ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe“) fühlt er sich längst pudelwohl. Was auch an der Tatsache liegt, dass er mit Akteuren wie Colton Saucerman, Sam Herr oder auch Daniel Ciampini bereits in Übersee zusammenspielte. „Wir haben eine Super-Truppe“, ist der Mann aus Montreal überzeugt. Die gegnerischen Angreifer können sich jedenfalls auf etwas gefasst machen. (t.w.)

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