Verletzte durch Stichwaffen-Angriffe in Großbritannien

Im Südosten der britischen Hauptstadt London sind am späten Samstagabend fünf Menschen durch Stichwaffen verletzt worden. Eine Person habe möglicherweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Fünf Menschen wurden laut Scotland Yard festgenommen. Auch im britischen Birmingham kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem Stichwaffen-Angriff mit mehreren Verletzten.

Die Polizei der Region West Midlands sprach am Sonntag von einem schweren Vorfall. Nach Angaben von Birminghams Bürgermeisters Andy Street gab es in Tatortnähe weitere Zwischenfälle, die im Zusammenhang damit stehen sollen. Unklar sei aber noch das Motiv, sagte er dem Sender BBC.

Augenzeugen zufolge könnte es sich um Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen gehandelt haben. Sie habe „rassistische Beleidigungen“ gehört, sagte Cara Curran am Sonntag der BBC. In den Clubs in der Umgebung des Tatorts habe es eine „multikulturelle Nacht“ gegeben. „Ich arbeite seit zwei Jahren in der Clubszene und habe viele Kämpfe gesehen, aber noch nie so etwas wie heute Nacht“, berichtete die Frau nach ihrer Schicht im Viertel.

Außenminister Dominic Raab rief die Menschen in Birmingham dazu auf, „sehr wachsam“ zu sein. Mehr könne er zu dem Fall noch nicht sagen, sagte Raab im Interview mit dem Nachrichtensender Sky News. Man wisse noch nicht, was passiert sei, teilte die Polizei mit. Die Zahl der Betroffenen, die Schwere ihrer Verletzungen und die Hintergründe der Tat waren den Angaben zufolge zunächst noch unklar. Geschossen worden sei aber nicht, wie die Polizei mitteilte. Gerüchte über eine mögliche Festnahme kommentierten die Beamten nicht.

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Auch in London sind fünf Menschen durch Stiche verletzt worden. Eine Person habe möglicherweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am späten Samstagabend im Südosten der britischen Hauptstadt. Fünf Menschen wurden laut Scotland Yard festgenommen. Auch beim Vorfall in London waren die Hintergründe zunächst unklar.


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