Carisma-Chef: „Können Nachfrage in Innsbruck nicht abdecken“

12.570 Euro kostete der Quadratmeter der teuersten Wohnung in Innsbruck. Es regiere Angebot und Nachfrage, sagt Carisma-Chef Michael Kugler.

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Wolfgang Meister • 16.09.2020 06:53
Warum verlogenes Interview? Ganz einfach, man stelle sich vor, alle Menschen sind glücklich unter "Dach und Fach", die Nachfrage bricht ein, die Preise sinken, der Markt ist gesättigt, ein Alptraum für die Immobillienwirtschaft. Für das richtig gut Geld verdienen muss diese kriminelle Branche die Nachfrage oben halten und da müssen halt ein Teil der Bevölkerung herhalten. Unten gehts bei Zechel und Co weiter...
Florian Zechel • 15.09.2020 05:26
man sollte die Diskussion aber schon ehrlich führen: es prangern hier immer dieselben Bauträger (wollen ja nicht Spekulanten genannt werden) an, dass der m2 Preis so hoch ist und die Gesetze und Regulative so streng seien. Wenn aber dann dieselben Bauträger, welche von der Polititk und der TT abwärts hofiert werden sich gegenseitig Grundstücke aus der Hand reißen oder sich gegenseitig überbieten und den Wucher zusammen mit den Verkäufern erst ermöglichen, erübrigt sich diese Diskussion. Neben den alteingesessenen Platzhirschen drängen nun auch neue auf den Markt, welche mehr oder weniger ein neues Hobby zur Geldvermehrung entdeckt haben, wo Gewinne aus Industrie oder Gewerbe, dass sie nicht besteutert werden, rein in Immobilien gesteckt werden. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob man sich eventuell einen Spileplatz mit einer anderen Wohnanlage teilen darf, oder ob eine Rampe mehr oder weniger gebaut werden muss. Hier gehört der Hebel angesetzt. Nur darf bezweifelt werden, dass die schwache Politik sich hier durchsetzen kann. Die Grünen sind hier blind, die Schwarzen freuen sich, dass die Bauindustrie läuft, egal wie, die Blauen schimpfen gleich Enteignung wenn eingegrioffen werden soll, alle anderen sind macht-u. ideenlos, leider.
Wolfgang Meister • 16.09.2020 06:41
Verlogenes Interview. Die Bauträger haben null Interesse an einer Entspannung am Immobillienmarkt. Denn so lässt sich mit dem Leid der Menschen, die ja bekanntlich die Nachfrage in die Höhe schießen lassen, gewaltig viel Geld verdienen. Vor allem wird ja am Bedarf schön vorbeigebaut und so kann man immer schön die Nachfrage hoch halten. Solange die Politik keine Rahmenbedingungen schafft, geht dieses kriminelle Treiben munter weiter. Alle die nichts machen, machen sich mitschuldig an diesem Verbrechen an der besitzlosen Bevölkerung, der ja die Zukunft geklaut wird.
Wolfgang Meister • 16.09.2020 06:43
Der "freie" Markt hat hier ganz Klar versagt, die Politik ist nun endlich mal gefordert.
Walter Gruber • 15.09.2020 04:32
Wenn Studenten fürs Zimmer bis zu 600,-€ in der WG zahlen, müssen einen die hohen m2-Preise nicht wundern.

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