„Pilzvergnügt“: Das ganze Jahr die Vielfalt im Wald entdecken

Nein, es gibt nicht nur Steinpilze und Eierschwammerln. Und ja, Pilze sind höchst faszinierende Lebewesen. Ein neues Buch entführt in ihre Welt – und liefert Tipps, welche Pilze man das ganze Jahr finden kann.

Den Schopftintling kann man bis Oktober ernten.
© Marxer

Von Irene Rapp

Innsbruck – Wenn Stefan Marxer von der Krausen Glucke erzählt, gerät er ins Schwärmen. Von „üppig“ ist die Rede und dass sie bis weit hinein in den November wachse. Dass man sie am Fuß von Kiefern finde und dass sie geschmacklich Steinpilz und Pfifferling bei Weitem schlage. Da heißt es als Pilzesammler, sich nur noch daran gewöhnen zu müssen, dass dieser Pilz vom äußeren Erscheinungsbild her einem Gehirn ähnelt.

Von der Optik her ist auch der Flockenstielige Hexenröhrling wenig ansprechend: Der rötliche Stamm und die Tatsache, dass sich das Fleisch an der Luft blau verfärbt, könnten ebenfalls verunsichern. Aber auch der Hexenröhrling hat es Marxer angetan. „Er gehört zu meinen Lieblingsspeisepilzen und schmeckt in einer deftigen Pilzsauce fantastisch“, erzählt der Agrarwissenschafter (das Rezept dazu gibt’s am Textende).

Noch mehr Informatives über die Schätze des Waldes hat Marxer in einem neuen Buch zusammengefasst. „Pilzvergnügt“ lautet der Titel und ein Vergnügen ist es auch, mit dem 30-jährigen Wiener darüber zu reden.

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