Kulturszene durch Corona-Krise getroffen: Trägerverein für Populärmusik geplant

Im Beisein von Hakon Hirzenberger und Bernadette Abendstein präsentierte LR Beate Palfrader (r.) in der Steudltenn erneut die Förderpakete.
© Dähling

Uderns – Die Kunst- und Kulturszene wurde durch die Covid-19-Maßnahmen besonders hart getroffen. Ein Grund für Kulturlandesrätin Beate Palfrader, nochmals auf die diversen Förderpakete durch Land und Bund in diesem Bereich aufmerksam zu machen. Das Land Tirol stellt für die Kunst- und Kulturschaffenden insgesamt 8,25 Mio. Euro bereit.

Die Arbeitsstipendien seien sehr gut angenommen worden, freut sich Palfrader. Mehr Ansuchen um Zuschüsse wünscht sie sich hinsichtlich der 700 Mio. Euro, die der Bund gemeinnützigen Vereinen (vom Sozialbereich über Kultur bis hin zu Sport, Freiwilligen Feuerwehren und gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften) zur Verfügung stellt. „Das Programm läuft am 30. September ab“, ruft sie in Erinnerung mit Verweis auf die Homepage www.npo-fonds.at. Für selbstständige Künstler gebe es bis 31. Dezember Überbrückungsfonds bis zu 6000 Euro.

Damit auch die Jazz- und Populärmusik gefördert werden könne, arbeite man an der Gründung eines Trägervereins. „In der Volksmusik gibt es den Tiroler Volksmusikverein, der über das Projekt ,Tirol zualosen‘ finanziell unterstützt wird. Für die Populärmusik fehlt uns das noch“, sagt LR Palfrader. (ad)

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