Bauarbeiten für neue S-Bahn-Haltestelle "Innsbruck Messe" im Zeitplan

Die Aufgänge zur neuen ÖBB-Haltestelle „Innsbruck Messe“ nehmen bereits Form an.
© Domanig

Innsbruck – Die Arbeiten an der neuen, ca. 10 Mio. Euro teuren S-Bahn-Haltestelle „Innsbruck Messe“ laufen auf Hochtouren, liegen laut ÖBB im Zeitplan – und gehen bald in die nächste Phase: Aktuell nehmen die Aufgangsbauwerke zu den beiden neuen Bahnsteigen Form an. Danach finden Oberleitungsarbeiten statt. Dafür muss von 15. September bis 13. Oktober wechselweise immer wieder ein Gleis gesperrt werden. Betroffen sind davon einerseits die Züge der Wipptal-S-Bahn (Steinach – Hall), die im Abschnitt zwischen Innsbruck und Hall ausfallen, zum anderen einzelne Züge der Linie Telfs – Kufstein, die ab Innsbruck Richtung Unterland einige Minuten früher abfahren. Details dazu gibt es auf fahrplan.oebb.at, über die VVT-Smartride-App bzw. auf den Monitoren am Bahnhof.

Um eine zeitgerechte Fertigstellung der Haltestelle bis Dezember 2021 zu gewährleisten, finden die Arbeiten auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen statt – die ÖBB bitten um Verständnis. Für die Verkehrsstation müssen auch die bestehenden Lärmschutzwände abgetragen werden. Bis zum Bau der neuen Lärmschutzwände im Frühjahr 2021 werden provisorische Schutzwände errichtet. Bereits Mitte September fallen, wie berichtet, zwölf Kastanienbäume in der östlichen Ing.-Etzel-Straße. Sie stehen laut ÖBB direkt vor den Stützpfeilern der Bögen, an denen der neue Bahnsteig mittels Stahlkonsolen aufgehängt wird. „Selbstverständlich“ werde man nach Abschluss der Baumaßnahmen Ersatzpflanzungen vornehmen, „um den Fortbestand der Allee zu sichern“. Die Arbeiten am Bahnsteig machen auch noch bis 6. November eine Einbahnregelung in der Ing.-Etzel-Straße zwischen Biener- und Schillerstraße in Richtung Norden nötig. (TT)


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