Ilse Abka-Prand­stetter im artdepot: Verlassene Gewänder Teil 2

Von Schuberts „Winterreise“ inspiriert: eine der ganz neuen Arbeiten von Ilse Abka-Prandstetter im Innsbrucker artdepot.
© artdepot

Innsbruck – Da die große Personale von Ilse Abka-Prand­stetter im Innsbrucker artdepot Mitte März nach nur vier Tagen wegen Corona geschlossen werden musste, war es für Galeristin Birgit Fraisl „eine Frage von Fairness“, in ihrer neuen Galerie nun Teil 2 der „Verlassenen Gewänder“ der Tiroler Künstlerin zu zeigen. Die nicht sie wäre, würde sie hier nicht ganz Neues zeigen, das es bei Teil 1 noch gar nicht gegeben hat. Etwa eine aus bemalter Leinwand geknetete „Rose“ oder großformatige Wandstücke, die wie verlassene Hüllen bzw. abgeworfene Häute daherkommen. Spannend durchfurcht von Bergigem und Taligem, deren Spuren Ilse Abka-Prandstetter mit dem in schwarze Farbe getauchten Pinsel folgt, bisweilen in der Fläche akzentuiert durch Zonen des Farbigen. (schlo)

artdepot.

Riesengasse 8, Innsbruck; bis 30. September, Mo–Do 11–18 Uhr, Sa 10–17 Uhr.


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