Linzer Klangwolke bringt die Stadt an sich zum Klingen

Nein, das Feuerwerk zum Abschluss der Linzer Klangwolke gibt es heuer nicht, und auch an der Donau findet nichts statt. Die diesjährige Klangwolke taucht am Samstag von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang hinein in das „Herz der Stadt“, wie es LIVA-Direktor Dietmar Kerschbaum am Dienstag ankündigte. Sie bringe die Stadt an sich zum Klingen.

Ein Massenevent im Donaupark mit 100.000 Besuchern, Heerscharen an Mitwirkenden und Statisten kann es coronabedingt nicht geben, stellte auch Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) klar. Das sei aber „keine Einschränkung, sondern eine Befreiung“ und somit eine „Chance für ein Format des 21. Jahrhunderts“, meinte Akustikspezialist Peter Androsch. Gemeinsam mit Sam Auinger, Wolfgang Dorninger und Gitti Vasicek hat er das Konzept für „Sounding Linz“ entwickelt.

80 Quadratkilometer werden am Samstag quasi vertont, es gelte einzutauchen „ins Meer aus Schallwellen“ einer Stadt. So beschallen Schiffshörner Linz, rund 150 Bläser spielen von Türmen, alle Glocken der Stadt werden läuten und Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungsorganisationen geben mit ihren Sirenen die Doppler-Sinfonie, umriss das Team das Tagesprogramm. Weiters gibt es verschiedene Klangspaziergänge oder Klangabenteuer zum Mitmachen, wie etwa die Radlerklingelwelle, für die am Dienstag noch Radfahrer gesucht wurden. Zudem sind „Klangjuwele“ im Mariendom, in der Ursulinenkirche und im Rosengarten am Schlossberg mit begrenzter Zuschauerzahl geplant, weshalb für diese Konzerte Zählkarten ausgegeben werden. An diversen Plätzen der Stadt tritt ein Besenballett auf, und im Stadion auf der Gugl kreiert Dorfinger eine „Klangarena“.

gesammelten „Hör-Schnappschüsse“ eingewoben.

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