Für Rapid zählt gegen die Admira nur ein Sieg, die Austria fordert den LASK

Zum Saisonstart schlüpft Rapid Wien heute (18.30) gegen die Admira in die Favoritenrolle. Peter Stöger gibt nach sieben Jahren sein Bundesliga-Comeback.

© APA

Wien, Linz – Nach dem erfolgreichen Start in der Champions-League-Qualifikation bei Lok Zagreb (1:0) und im Cup gegen den Regionalligisten St. Johann (5:0) will Rapid auch das dritte Pflichtspiel der Saison gewinnen. Die Grün-Weißen empfangen heute (18.30 Uhr/live Sky) die Admira zum Fußball-Bundesliga-Auftaktmatch. „Unser Ziel ist es, die drei Punkte einzufahren“, betonte Trainer Dietmar Kühbauer.

Der 49-jährige Burgenländer warnte aber gleichzeitig davor, den Gegner, der in der abgelaufenen Saison bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt gezittert hatte, auf die leichte Schulter zu nehmen. Außerdem pries Kühbauer zwei ehemalige Rapid-Torjäger, die nun für die Südstädter spielen: Ex-Wattens-Spieler Stefan Maier­hofer und Erwin „Jimm­y“ Hoffer: „Die Admira hat vorn­e mit dem Major und dem Jimm­y gute Spieler, wir dürfen sie nicht unterschätzen.“ Vor allem bei Flanken gelte es mit Blick auf die Kopfball-Stärke des 2,02 Meter großen Hünen Maierhofer auf der Hut zu sein. „Den Major kann man nicht immer verteidigen“, weiß Kühbauer.

Der LASK indes will Serien­meister Salzburg auch in der neuen Saison ärgern. Im Auftaktspiel gegen die Aus­tria (20.30 Uhr/live Sky) wollen die Linzer die Schlagzahl gleich hoch halten. Neo-Trainer Dominik Thalhammer sprach auf die Frage nach möglichen Herausforderern des Liga-Dominators vorab von „richtungsweisenden“ ersten Runden. Ein neue­r Mann steht auch bei den Gästen an der Seitenlinie. Coach Peter Stöger gibt nach sieben Jahren sein Bundesliga-Comeback. Die WSG Tirol muss sich noch gedulden und trifft am Sonntag (14.30) auf Aufsteiger SV Ried. (APA, TT)


Kommentieren


Schlagworte