Einigung bei den Kosten für Kaunertaler Gletscherstraße erzielt

Der Straßenerhalt rund um den Stausee konnte bei Verhandlungen geregelt werden.
© Wenzel

Kaunertal – „Die angestrebte Einigung ist gelungen.“ So fasste Bürgermeister Pepi Raich am Donnerstag das Ergebnis der Verhandlungen von Tiwag, Kaunertaler Gletscherbahnen und Gemeinde zusammen. Wie berichtet, trafen sich Repräsentanten der drei juristischen Personen zum runden Tisch. Es ging um eine neue Kostenaufteilung für Sanierung und Instandhaltung der beiden Uferstraßen am Gepatschspeicher. Sie sind Teil der Gletscherstraße, deren Wartungs- und Kostenaufwand zuletzt wegen Hangrutschungen und Absenkungen kräftig gestiegen ist. Gletscherbahnen-Geschäftsführerin Beate-Rubatscher-Larcher hatte zunächst die Tiwag in der Pflicht als Straßenerhalter gesehen.

Wer welche Summe beisteuert bzw. wie viel der Straßenerhalt jährlich kostet, könne man allerdings nicht sagen, hob der Bürgermeister hervor. Man habe eine Paketlösung mit laufenden (fixen) Betriebskosten sowie notwendigen Investitionskosten geschnürt. Vor diesem Hintergrund würden die alten Verträge aus der Bauphase des Gepatschspeichers „teilweise überarbeitet“, schilderte Raich. Betreiber der Gletscherstraße bzw. der beiden Uferstraßen bleibe wie bisher die Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH. Noch in diesem Herbst soll „ein notwendiges Sanierungsprojekt“ an der westlichen Uferstraße umgesetzt werden. Das sei auch ein Beitrag, um den Skibetrieb am Gletscher sicherzustellen. Neben der „grundsätzlich einvernehmlichen Lösung“ habe man weitere Treffen von Tiwag, Gemeinde und Gletscherbahnen vereinbart, um sich in Detailfragen abzustimmen.

Wichtigstes Ziel, das man mit der Paketlösung verfolge, „ist möglichst hohe Sicherheit für alle Nutzer der Gletscherstraße“, fasste BM Raich zusammen. (hwe)

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