Müll unter der Autobahn: Ein Umweltskandal, für den sich (fast) keiner interessiert

Laut Landesverwaltungsgericht sollte der Recycler Huter alle Baurestmassen von einer Pachtfläche in Innsbruck bis Ende März 2020 entsorgen. Die Vollstreckung ist ungewiss.

Die Entsorgung lässt weiter auf sich warten.
© Thomas Boehm / TT

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Steht man unter der Autobahnbrücke und schaut in Richtung des ehemaligen Areals Huter in der Feldstraße, blickt man auf mehrere Schuttkegel. Oder wie es seitens des Landes heißt, auf einen „Sauhaufen“.

Bereits 2016 ging die Firma in Konkurs, die Pachtflächen wurden mit 30 Kubikmetern an verunreinigtem Bodenaushub, 700 m³ Baustellenabfällen, 20.000 m³ mineralischen Baurestmassen und rund 8000 m³ Baustellenabfällen zurückgelassen, wie die TT berichtete. Nach langem Hin und Her forderte das Landesverwaltungsgericht den Urheber des Zwischenlagers, die Firma Huter, im September 2019 auf, das Material bis Ende März 2020 zu beseitigen. Passiert ist wenig, wie der Lokalaugenschein am Donnerstag zeigte.

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