Autopark baut neuen Volvo-Schauraum

Verändertes, vergrößertes Projekt in Innsbruck kostet annähernd vier Millionen Euro.

Der offizielle Spatenstich für das neue Gebäude erfolgte in dieser Woche, gebaut wird schon länger.
© Markus Höscheler

Innsbruck – Die Corona-Kris­e hat einiges durcheinandergewirbelt – und so manches Bauvorhaben verzögert. Auch Michael Mayr, Inhaber und Geschäftsführer des Autopark, stoppte ein Projekt, nämlich den Bau eines geplanten Volvo-Würfels (Cub­e) am Innsbrucker Standort an der Kreuzung Langer Weg/Bernhard-Höfel-Straße. Doch Mayr gönnte sich nur eine kurze Phase neuer Überlegungen und stieß sogleich ein noch größeres Vorhaben an – und das, obwohl die Autobranche massiv unter dem Rückgang der Pkw-Neuzulassungen leidet. Mayr und der Partnerkonzern Volvo klotzen anstatt zu kleckern, anstelle eines Cubes wird der Neubau noch größer, umfasst zusätzlich eine Tiefgarage und Stellplätze am Dach; im Erdgeschoß ist nicht nur der Schauraum inkludiert, sondern auch eine Werkstatt. In der mittleren Ebene gibt es zwei Schulungsräume, natürlich vernetzt, um die Mitarbeiter weiterbilden zu können. Insgesamt sind es vier Millionen Euro, die in das Vorhaben fließen werden.

Der quaderartige Neubau besteht in erster Linie aus großteils undurchsichtigen, aber innenbeleuchteten Glasflächen, die in der Dämmerung und in der Nacht einen Blickfang darstellen sollen. Unterbrochen werden die weißen Flächen von durchsichtigen Passagen, die spezielle Volvo-Produkte hervorheben können – wie Jürgen Anlauf, der Leiter der Händlernetzentwicklung bei Volvo Car Austria, bemerkt. Innen gibt es als ein Highlight von mehreren einen „Living Room“, also eine Art offenes Wohnzimmer, das als Aufenthaltsbereich für wartende Kunden mit zahlreichen Annehmlichkeiten fungiert.

Da Volvo nicht zuletzt für nachhaltige Mobilitätskonzepte steht (Stichwort: Elektromobilität), setzt der Autopark auf eine nachhaltige Beheizung/Klimatisierung, die in diesem Fall durch eine Luftwärmepumpe bewerkstelligt wird. Gute Erfahrungen damit hat der Autopark laut Mayr bereits am neuen Standort Telfs-Pfaffenhofen gemacht. (hösch)


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