Salzburg-Sieg beim WAC - Ried dreht Partie - 0:0 von Sturm

Red Bull Salzburg hat in der Fußball-Bundesliga auf dem Weg zum achten Meistertitel in Folge einen Start nach Maß hingelegt. Der Double-Titelverteidiger behielt im Schlager der 1. Runde beim WAC in der Lavanttal-Arena verdient mit 3:1 die Oberhand. Die SV Ried drehte nach 1:2-Rückstand die Partie gegen die WSG Tirol und siegte noch 3:2. Keine Tore fielen bei der Partie St. Pölten gegen Sturm.

Die Mozartstädter sind eines von vier Teams, die nach dem Auftakt bei drei Punkten halten, und Zweiter hinter dem ersten Tabellenführer Rapid. Ein Eigentor von Eliel Peretz (21.) und ein Treffer von Patson Daka (27.) brachten die ohne den am Oberschenkel verletzten Zlatko Junuzovic angetretenen Salzburger schon in der ersten halben Stunde auf die Siegerstraße. Der Sambia-Stürmer schloss nahtlos an die vergangene Saison an, in der er 24 Mal getroffen hatte. „Joker“ Sekou Koita (82.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

Die Kärntner waren nach einem frühen Torraub-Ausschluss von Luka Lochoshvili einen Großteil der Partie in Unterzahl. Der georgische Abwehrspieler Lochoshvili und der israelische Offensivakteur Peretz erlebten damit ein völlig misslungenes Debüt im WAC-Dress. Über ein gelungenes durfte sich hingegen Dario Vizinger freuen. Der in der 75. Minute eingewechselte 22-jährige Kroate erzielte in der 93. Minute den Ehrentreffer.

Die SV Ried entschied bei der Bundesliga-Rückkehr nach mehr als drei Jahren Absenz einen wahren Krimi für sich. In der ersten Runde der neuen Saison rangen die Innviertler die WSG Tirol vor 2.650 Zuschauern mit 3:2 (1:2) erst in der Nachspielzeit nieder. Die Rieder sind als Aufsteiger in Auftaktrunden damit weiter ungeschlagen.

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Zlatko Dedic (4.) brachte die Gäste im Innviertel durch einen Elfmeter in Führung, Marco Grüll (20.) traf ebenfalls per Penalty zum Ausgleich. Der vom LASK gekommene David Schnegg (30.) sorgte für die 2:1-Pausenführung. Danach liefen die Oberösterreicher an, bis zum Ausgleich durch Julian Wießmeier mussten die Heimfans aber bis zur 82. Minute warten. Der Mittelfeldspieler traf mit seinem ersten Ballkontakt in der Bundesliga von Elfmeterpunkt. Der ebenfalls eingewechselte Valentin Grubeck netzte in der 97. Minute ein - allerdings nach einer Abseitsposition.

SKN St. Pölten und Sturm Graz sind mit einer Nullnummer gestartet. Die Niederösterreicher kamen dem Sieg vor 1.357 Zuschauern in der NV Arena näher. Sturm war im ersten Ligaspiel unter Trainer Christian Ilzer mit dem einen Punkt gut bedient.

Beide Teams offenbarten im zweiten Pflichtspiel der Saison Abstimmungsprobleme, die nur St. Pölten im Laufe der Partie besser in den Griff bekam. Dabei hatten die Grazer in der Anfangsphase öfter den Ball, allerdings fast nie in der gefährlichen Zone. Ilzer setzte wie erwartet vier Neuzugänge - alle in der Abwehr - von Beginn weg ein, hinter dem Stürmerduo Bekim Balaj/Kevin Friesenbichler sollte die erwartete Mittelfeld-Raute wirbeln.

In der Tabelle liegt Salzburg auf Rang zwei hinter dem ersten Leader Rapid, der bereits am Freitag die Admira mit 4:1 besiegt hatte. Dritter ist Ried vor dem LASK. Die Oberösterreicher hatten am Freitagabend die Wiener Austria vor eigenem Publikum mit 1:0 bezwungen. Dahinter folgen Altach, Hartberg, St. Pölten, Sturm, Tirol, die Austria und der WAC. Erstes Schlusslicht ist die Admira, bei der es am Sonntag ebenfalls Neuigkeiten gab. Zwei Tage nach dem missglückten Auftakt bei Rapid gaben die Niederösterreicher das Ende der kurzen Amtszeit von Trainer Zvonimir Soldo bekannt. Die Gründe sollen „im privaten Bereich“ liegen. Als Interimstrainer fungiert vorerst Patrick Helmes.


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