Streitfall Vorbehaltsflächen: Georg Willi will’s wieder wissen

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne).Foto:
© Rachlé

Innsbruck – Die Stadt-Grünen hätten Vorbehaltsflächen für sozialen Wohnbau bereits im Örtlichen Raumordnungskonzept der Landeshauptstadt niedergeschrieben. Doch da waren nicht nur die Koalitionspartner Für Innsbruck und ÖVP, sondern auch die oppositionelle FPÖ vor.

Angesichts der in den vergangenen Wochen wieder aufgeflammten Debatte im Land über leistbares Wohnen – die TT berichtete mehrfach – wittert auch der grüne Bürgermeister Georg Willi wieder Morgenluft: „Ich halte die Vorbehaltsflächen heute noch für eine sehr gute Lösung, wenn es um die Mobilisierung von unbebautem Bauland geht.“ Demnach werde bei großen Flächen die Hälfte für den Sozialwohnbau reserviert – dort sinke der Preis dann auf 416 Euro pro Quadratmeter.

Das, so Willi, helfe leistbaren Wohnraum zu schaffen. Wer nicht verkaufen will, dem würde eine Vorbehaltsfläche nach zehn Jahren in Freiland rückgewidmet. Dies sei keine Enteignung, fügt Willi an: „Ich lade alle auf Gemeinde- und Landesebene ein, sich erneut damit auseinanderzusetzen.“ (mami)

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