Schulbetrieb bremst Baustelle in Schwazer Volksschule nicht ein

In der Volksschule Johannes-Messner in Schwaz gehen derzeit nicht nur die Schüler ein und aus, sondern auch die Bauarbeiter. Die Schule wird erweitert.

Architekt Bernhard Mayr (l.), BM Hans Lintner und Direktorin Hildegard Danler freuen sich auf die neuen Klassenräume.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – Während in so mancher Gemeinde Bauprojekte warten müssen, hat man in Schwaz Vollgas gegeben. In den Sommermonaten ging man endlich den Um- und Ausbau der Volksschule Johannes-Messner im Osten der Stadt an. „Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, haben wir gemerkt, wie dringend wir zusätzliche Räume benötigen“, sagt Direktorin Hildegard Danler.

Die beiden Bauabschnitt­e waren bereits geplant und die ersten Schritte wurden mit kurzer Verspätung im Juli gestartet. Insgesamt investiert die Stadt vier Millionen Euro in den Zubau und die Renovierung des fast 50 Jahre alten Schulgebäudes. Gestartet wurde mit dem Ausbau des Dachgeschoßes auf rund 800 Quadratmeter. Dort entstehen neue Klassenzimmer und Räume für Zusatzangebote, wie etwa den Musikunterricht oder die Nachmittagsbetreuung. Weiters wurde durch einen neuen Erschließungsturm mittels Lift ein barrierefreier Zugang geschaffen. „Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein“, erklärt BM Hans Lintner beim Baustellenbesuch.

„Das lange Warten hat sich gelohnt“

Die Arbeiten laufen nun synchron zum Unterricht weiter. „Jetzt werden noch Ausbauarbeiten erledigt, wie Böden verlegen, Möbel montieren oder, malern“, sagt Architekt Bernhard Mayr. Laut ihm gab es einige Überraschungen während der Bauphase am Bestandsgebäude. „Die Bauphysik brauchten wir viermal so oft wie gedacht und auch die Lüftungsanlage war sehr herausfordernd“, verrät er.

„Das lange Warten hat sich gelohnt“, meint Direktorin Danler. Sie ist begeistert von der digitalen Ausstattung in den neuen Räumen. Vor allem aber das Musikzimmer lässt sie strahlen.

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Der zweite Bauabschnitt zur Sanierung aller sanitären Einrichtungen und der technischen Infrastruktur soll in den nächsten zwei Jahren folgen.


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