Veranstalter versprechen „sichere Buch Wien 2020“

Während die kommende Frankfurter Buchmesse ganz auf Messestände verzichtet, soll die von 11. bis 15. November in der Messe Wien angesetzte „Buch Wien“ durchgeführt werden. „Wir sind auf viele Eventualitäten vorbereitet und können bei Verschlechterung der epidemiologischen Lage die erforderlichen Maßnahmen rasch anpassen“, versicherte Geschäftsführer Patrick Zöhrer am Montag der APA.

„Unterstützt durch ein eigenes umfassendes Sicherheitskonzept, durch Experten und unsere Fördergeber - verschiedene Bundesministerien und die Stadt Wien - werden wir eine sichere Buch Wien 2020 durchführen“, so Zöhrer, der darauf hinwies, dass Wien „eine stark regionale Messe“ sei. Die ab heute in Österreich geltenden Besucher-Obergrenzen für Veranstaltungen beträfen nicht Publikums- und Fachmessen wie die Buch Wien. Dort „entscheiden die Behörden auf Grundlage eines vom Veranstalter ausgearbeiteten COVID-19-Präventionskonzepts und der epidemiologischen Lage, ob die Messe bewilligt wird und wie viele BesucherInnen zeitgleich zugelassen werden. Die gesetzliche Grundlage dafür ist der Paragraph 10a der COVID-19-Lockerungsverordnung. Wir gehen derzeit davon aus, dass dieser auch weiterhin seine Gültigkeit behält.“

Das „sehr umfassende Präventionskonzept“ der Buch Wien werde am 29. September vorgestellt. Dabei setze man u.a. auf „den starken Einsatz modernster Technik, wie z.B. Hochleistungslüftungen, Temperaturscreening an allen Eingängen mittels Wärmebildkameras, Kamerasystemen zur Überwachung der BesucherInnenzahlen bei unseren Bühnen“, auf breite Gänge, Aufenthaltsflächen im Freien sowie Erfassung der Kontaktdaten aller Besucher.

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