Innsbruck und Kufstein auf „Orange“

Die Corona-Kommission entschied gestern Abend, sieben Bezirke auf Orange zu schalten, darunter Innsbruck, Kufstein und Wien.

Wien, Innsbruck –Die Ampel-Kommission hat am Montagabend nach stundenlanger Debatte die Empfehlung beschlossen, erstmals Bezirke auf Orange zu schalten. Davon betroffen sind Innsbruck, Kufstein, Wien, Dornbirn, Bludenz, Mödling und Neunkirchen. Neben den Orange-Schaltungen wurden österreichweit zahlreiche Bezirke auf Gelb hochgestuft, darunter Innsbruck-Land und Landeck. Schwaz soll gelb bleiben.

Die Auswirkungen der Orange- und Gelb-Schaltungen könnten faktisch weniger dramatisch ausfallen, als zunächst erwartet worden war. Denn jene Maßnahmen, die ursprünglich für Orange vorgesehen waren, sollen laut Medienberichten gar nicht umgesetzt werden. So solle sich an den Schulen und bei Veranstaltungen nichts gegenüber den zuletzt vereinbarten Verschärfungen ändern, hieß es am späten Montagabend.

Die Schaltungen sollen damit im Wesentlichen dazu dienen, die Aufmerksamkeit in aktuell von der Pandemie stärker betroffenen Regionen zu erhöhen.

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi hatte bereits damit gerechnet, dass die Corona-Ampel in Innsbruck auf Orange gestellt wird. „Ich muss damit leben“, sagte Willi. „Das ist der farbliche Ausdruck des Ernstes der Lage“, erklärte der Stadtchef. Willi denkt im Bereich der Stadt darüber nach, den Betrieb im Rathaus besuchermäßig „zurückzufahren“. (mw, TT, APA)

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