Ein wahrer Generationensprung bei der Bergrettung Reutte

Der „alte“ Vorstand (rot) übergab geschlossen an die weiße Garde. Auf Franz-Peter Angerer (4. v. l.) folgt Patrick Gräßle (6. v. l.) als Ortsstellenleiter der Reuttener Bergrettung.
© Helmut Mittermayr

Reutte – Im Schnitt 20 Jahre wird die Uhr zurückgedreht, was das Alter der handelnden Personen im Vorstand der Reuttener Bergrettung betrifft. Die „alte“ Crew verkörpert die 50er, die neuen sind in den Dreißigern. Im Storfwirt gingen Neuwahlen über die Bühne und Franz-Peter Angerer trat nach zwölf Jahren und vier Amtsperioden als Ortstellenleiter nicht mehr an, mit ihm sein ganzes Team. Die Neuwahl brachte nur einstimmige Ergebnisse, wie von Wahlleiter Walter Hosp mit „Hände hoch“ auch gefordert. Ortsstellenleiter wurde Patrick Gräßle, sein Stellvertreter heißt David Mittermayr. Als Kassier wird Andreas Prackwieser tätig sein, für die Ausbildung zeichnen Florian Sonnweber und Manuel Mutschlechner verantwortlich.

Die Reuttener Retter, deren Einsatzgebiet neun Gemeinden umfasst, ziehen gerade um. Vom Einsatzzentrum Reutte in die alte Feuerwehrhalle in Breitenwang, wo eine vorerst fünfjährige Bleibe fixiert wurde. Damit sollten Platznöte zwischenzeitlich gelöst sein. Der positive Kontostand von 39.184 Euro wird im Zuge des Umzugs allerdings einen gehörigen Abschwung erleben.

Reuttes Vizebürgermeister Gerfried Breuss hatte mit dem Wechsel weg vom Bezirkshauptort überhaupt kein Problem. Wenn der Bergrettung damit geholfen sei, dann sei es für alle gut. (hm)

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