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Alzheimer-Erkrankung: Sich vernetzen und gelegentlich lachen

Der Welt-Alzheimertag am 21. September ist infolge der Covid-19-Pandemie heuer weniger ein Anlass für Aktionen. Umso mehr geht es darum, auf die Situation von Patienten und Angehörigen hinzuweisen.

Demenzerkrankungen sind Teil unserer Gesellschaft. Ein funktionierendes Netzwerk hilft
allen Beteiligten.
© iStock

Von Sabine Strobl

Zuletzt holten eine Reihe von Büchern und Filmen die Erkrankung Alzheimer-Demenz in die Mitte der Gesellschaft. Meist berührend und humorvoll. Doch der Aufklärungsbedarf bleibt groß, beobachten Verena Bramböck, Sozialarbeiterin und Leiterin der Koordinationsstelle Demenz des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol, sowie Michaela Defrancesco, Fachärztin an der Uniklinik für Psychiatrie I in Innsbruck und Leiterin der Gedächtnissprechstunde.

In Tirol sind derzeit ca. 12.000 Menschen von Demenz betroffen, wobei die Demenz vom Alzheimer-Typ die häufigste Form ist. Laut Prognose des Landes wird die Zahl bis 2025 auf ca. 14.000 Menschen ansteigen. Mit den Patienten sind immer auch die Angehörigen betroffen, 80 Prozent von ihnen betreuen ihre erkrankten Familienmitglieder zu Hause.

Teil unserer Gesellschaft

„Demenzerkrankungen sind ein Teil der Gesellschaft, mit dem wir uns dringend auseinandersetzen sollten“, sagt Bramböck anlässlich des Welt-Alzheimertags. Wie Defrancesco ausführt, sollten Menschen im Frühstadium den Mut bekommen, über diese Erkrankung zu sprechen.

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