Toter durch Hurrikan „Sally“ an US-Golfküste

Beim Tropensturm „Sally“ in den USA ist Medienberichten zufolge mindestens ein Mensch gestorben. In dem Küstenort Orange Beach im US-Staat Alabama sei eine Person getötet worden, eine weitere werde vermisst, sagte Stadtdirektor Ken Grimes dem Sender NBC in der Nacht auf Donnerstag. Details nannte er nicht.

„Sally“ war Mittwochfrüh mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde als Hurrikan der Stufe zwei nahe Orange Beach an der US-Golfküste auf Land getroffen. Anschließend schwächte er sich zu einem tropischen Wirbelsturm ab. Da er sich nach Angaben des US-Hurrikanzentrums aber nur langsam fortbewegt - zuletzt mit rund 15 Stundenkilometern -, bringt er den betroffenen Regionen heftigen Regen und löste somit in Alabama und im benachbarten Florida schwere Überschwemmungen aus.

Häuser wurden zerstört oder beschädigt, Straßen standen unter Wasser. Mehrere Hundert Menschen seien in überfluteten Gegenden gerettet worden, berichtete der Sender CNN. In Alabama, Florida, Louisiana, Georgia und Mississippi waren nach Angaben des Portals Poweroutage mehr als eine halbe Million Haushalte und Geschäfte ohne Strom.

Tropische Orkane werden im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik Hurrikans genannt. Im Atlantik könnte die diesjährige Hurrikansaison, die von Juni bis November dauert, nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA eine der heftigsten überhaupt werden.


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