Mindestens 20 Sicherheitskräfte in Afghanistan getötet

Bei nächtlichen Angriffen sind in der afghanischen Provinz Nangarhar mindestens 20 Sicherheitskräfte getötet worden. 17 weitere Sicherheitskräfte wurden verwundet, sagte ein Sprecher der östlichen Provinz am Donnerstag. Laut Provinzverwaltung gab es auch bei den Taliban zahlreiche Todesopfer. Afghanistans geschäftsführender Verteidigungsminister Azadullah Khalid sagte, er hoffe auf Frieden.

„Wenn der Feind glaubt, er könne alles mit Gewalt erobern, ist das ein Traum, eine Fantasie, es ist unmöglich und es ist Wahnsinn“, fügte Khalid hinzu. Seit Samstag führen die militant-islamistischen Taliban mit Afghanistans Regierung in der katarischen Hauptstadt Doha lang geplante Friedensgespräche. Beide Konfliktparteien sagen, dass sie den blutigen Konflikt im Land beenden wollen.

Ende Februar unterzeichneten die Taliban mit den USA ein Abkommen, das einen schrittweisen Abzug der NATO-Soldaten aus Afghanistan vorsieht. Die Taliban hatten sich im Gegenzug zu afghanischen Friedensgesprächen verpflichtet.

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