Kurz besucht Schweiz und trifft Bundespräsidentin Sommaruga

Bundeskanzler Sebastian Kurz wird am Freitag im Rahmen eines bilateralen Besuchs in der Schweiz mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und weiteren Regierungsmitgliedern zusammenkommen. Im Landgut Lohn bei Bern soll am frühen Nachmittag unter anderem über eine strategische Partnerschaft, „insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie“, gesprochen werden.

Bei den Gesprächen mit den Vertretern des Bundesrats (Schweizer Kollegialregierung) wird auch der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ebenfalls ÖVP) dabei sein. Zudem wird Kurz am Samstag in der Schweiz CEOs von großen Pharmaunternehmen treffen. Mit diesen will sich der Bundeskanzler über die Forschung an Covid-19-Medikamenten und Impfstoffen austauschen.

Wegen der steigenden Infektionszahlen hatte die Schweiz Wien am vergangenen Freitag auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Seit Montag gilt für Einreisende aus der österreichischen Bundeshauptstadt eine Quarantänepflicht. Trotz der Reisewarnung ist die Einreise für berufliche Zwecke aber im Fall von Geschäftsreisen für fünf Tage möglich.

Sommaruga (60) ist Sozialdemokratin und leitet als Ministerin das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Die ausgebildete Konzertpianistin vertritt die Schweiz heuer zum zweiten Mal als Bundespräsidentin. Die Umweltministerin übernahm das Amt zu Jahresbeginn wie in der Schweiz üblich zusätzlich zu ihren Ministerpflichten. Laut ihrem Ministerium sollen bei dem Treffen auch Klima- und Umweltfragen, der Alpenschutz sowie die internationale Zusammenarbeit und bilaterale Angelegenheiten angesprochen werden.


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