Stadtbudget als zentrales Thema bei Klausur: Innsbruck sucht die Millionen

Die Stadtregierung (v. l.) mit StR Elisabeth Mayr, Vize-BM Johannes Anzen­gruber, Vize-BM Uschi Schwarzl, BM Georg Willi und StR Christine Oppitz-Plörer präsentierte sich gestern in seltener Eintracht.
© IKM

Innsbruck – Gestern und heute trifft sich die Innsbrucker Stadtregierung in Matrei am Brenner zur Regierungsklausur. Zentrales Thema: das Stadtbudget.

Wie berichtet, klafft zwischen den Vorstellungen der Regierungsmitglieder und den zu erwartenden Einnahmen eine 30 Millionen Euro große Lücke. Viel Neues war dem Vernehmen nach gestern noch nicht dabei. Nur das Ausmaß der Corona-Kris­e und die finanziellen Folgen für die Landeshauptstadt werden immer deutlicher.

„Wie in allen Kommunen ist die Finanzlage angespannt. Der Gürtel muss insgesamt enger geschnallt werden, das steht bereits länger fest. Aktuell geht es um eine Priorisierung. Gemeinsam werden wir besprechen, welche Projekte wir leider verschieben müssen und wo wir sparen können“, erklärte Bürgermeister Georg Willi (Grüne). Die Sparpotenziale waren gestern im Vordergrund. Für heute wurde der Koalitionsausschuss angesetzt. Zudem soll es eine Abschlusserklärung geben. (TT)


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