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Herbstzeit ist Drachenzeit: Windspiele zwischen Himmel und Erde

Die bunten Fluggeräte steigen zu lassen, ist eine kreative und gleichzeitig sportliche Betätigung in der frischen Luft. Doch der Brauch droht hierzulande auszusterben.

Symbolbild.
© Solovyova

Von Beate Troger

Wenn in China ein wichtiges Fest gefeiert wird, flattern bis heute die prächtigsten Drachen durch die Lüfte. Im fernen Osten gelten die Flugdrachen seit Hunderten von Jahren als Symbol für Glück und Wohlstand.

Auch aus Japan, China und Afghanistan ist die Tradition der bunt-fragilen Flugobjekte überliefert. Handelsreisende haben die Drachen im 15. Jahrhundert nach Europa importiert.

Heute gilt das Drachensteigen in unseren Breiten vor allem als Spaß für Kinder im Herbst, wenn der Wind rauer wird und die Temperaturen sinken. Doch der Brauch droht hierzulande auszusterben. Während im Osten Öster­reichs zahlreiche Drachenflug- und Drachenbauvereine in den weiten Ebenen fast das ganze Jahr über große Festivals veranstalten, sieht man am Tiroler Himmel immer weniger Flugdrachen.

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