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„Exklusiver Nachtclub“ auf Reschenroute im Hotel Hochfinstermünz geplant

Besitzer des legendären Grandhotels Hochfinstermünz hat Casino-Pläne verworfen und will Bordell einrichten. Die Einheimischen sehen hartnäckiges Gerücht bestätigt, Bürgermeister Spöttl lehnt Vorhaben entschieden ab.

Das einst noble Hotel Hochfinstermünz ist seit 2008 verwaist. Der Besitzer plant einen exklusiven Nachtklub im denkmalgeschützten Objekt.
© Wenzel

Nauders – Schauspieler Luis Trenker hat sich ebenso ins Gästebuch eingetragen wie die internationale Kommission, welche ab 1920 die Grenze zwischen Nord- und Südtirol zog. Damals war Hochfinstermünz das nobelste Hotel zwischen Landeck und Meran. Nachdem sich die legendäre Wirtin Emmi Priebsch 2008 zurückgezogen hatte, kamen Vandalen und Plünderer.

Eigentümer des teilweise denkmalgeschützten Objekts ist jetzt ein früherer Mitarbeiter von Priebsch, Peter Strgar. Kaufen wollte er es bereits 2017, im Grundbuch ist der Deal seit 2019 eingetragen.

Der Kärntner Projektentwickler und Investor Strgar verfolgte zunächst ein Spielcasino-Projekt. „Das hat sich aber definitiv zerschlagen“, schilderte er im TT-Gespräch. Die benötigte Lizenz sei nicht mehr zu bekommen, weil die Anteile-Mehrheit des Partners Novomatic AG heuer in die Hände der tschechischen Sazka-Gruppe gewandert sei.

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