Abstand verordnet: Ärger und Verwirrung über Bescheid für Tiroler Kind (2)
Laut Bezirkshauptmannschaft müsste die Mutter eines Zweijährigen in Quarantäne zu ihrem Sohn auf Abstand gehen. Das Land räumt Unschärfen bei der Formulierung ein, es handle sich um einen Standardtext.
Von Nikolaus Paumgartten
Innsbruck – Ein Absonderungsbescheid der Bezirkshauptmannschaft sorgt für Verwirrung und Ärger bei einer Tiroler Mutter. Denn in dem Spruch weist die Behörde unter anderem darauf hin, dass ein enger Kontakt zu der Person in Quarantäne vermieden werden und ohne Mund-Nasen-Schutz ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden muss. Bei dem Betroffenen in Quarantäne handelt es sich allerdings um den zweijährigen Sohn der Frau, der aufgrund seines Alters in praktisch sämtlichen Lebenslagen noch auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen ist.