Rapid vor SKN St. Pölten gewarnt

Rapid bekommt es am Samstag in der Fußball-Bundesliga auswärts mit einem ungeliebten Gegner zu tun: Den SKN St. Pölten, gegen den es in der vergangenen Saison nur einen Punkt gab. Fußball-Meister Red Bull Salzburg bestreitet indes bei der SV Ried die Generalprobe für das Rückspiel im Champions-League-Play-off gegen Maccabi Tel Aviv. Altach empfängt die WSG Tirol. Alle Spiele beginnen um 17.00 Uhr.

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer ist vor dem Kräftemessen mit dem SKN gewarnt. „Wir müssen sie ernst nehmen, sonst können wir eine böse Überraschung erleben. Wir müssen ab der ersten Minute da sein, aggressiver in den Zweikämpfen und präsenter sein“, forderte der Burgenländer mit Blick auf das 1:1 bei Sturm Graz in der Vorwoche. „Bei uns wirkt alles immer stabiler, man merkt auch im Training, dass ein guter Zug dahinter ist“, gab sich sein Gegenüber, Coach Robert Ibertsberger, selbstbewusst.

Bei Red Bull Salzburg gegen Ried wird Trainer Jesse Marsch im Hinblick auf das Duell mit den Israelis am Mittwoch in Wals-Siezenheim wohl den einen oder anderen Stamm-Akteur schonen. „Ried ist eine Mannschaft, die über viel Kampfgeist und Mentalität verfügt“, warnte der Coach. Rieds Betreuer Gerald Baumgartner erwartet einen schwierigen Brocken: „Die Salzburger sind Profis genug, um dieses Spiel ernsthaft zu absolvieren“, sagte der 55-Jährige.

Die Altacher können in der Cashpoint Arena nicht auf einen echten Heimvorteil bauen, nach einer behördlichen Anordnung vom Freitag dürfen aufgrund der Coronavirus-Pandemie statt 3.000 nur 500 Fans die Partie vor Ort verfolgen. „Wir sind gut vorbereitet, wissen wie sie spielen, es wird daher keine Überraschungen geben. Wir werden natürlich versuchen, das Spiel zu gewinnen“, sagte Altach-Trainer Alex Pastoor. „Wir haben im Vorjahr gegen Altach zwar nur einen Punkt geholt, trotzdem aber phasenweise sehr gut performt“, erinnerte WSG-Trainer Thomas Silberberger.

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