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Innsbrucker Nachtlokal "Queens Club" wehrt sich gegen Corona-Vorwürfe

Corona wurde im Innsbrucker Queens Club nicht fahrlässig verbreitet, sagt der Lokal-Chef. Dutzende Corona-Fälle werden dem Nachtlokal vom Land Tirol zugeschrieben. In sozialen Netzwerken gilt er als Negativbeispiel.

Mirko Djuric, Geschäftsführer des Queens Club, glaubt, sein Lokal werde zu Unrecht an den Pranger gestellt.
© dpa/Franziska Kraufmann

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Spätestens seit dem öffentlichen Aufruf des Landes am 10. September, wonach Besucher des Queens Club in Innsbruck auf ihren Gesundheitszustand achten sollen, gilt der Nachtclub nicht nur in sozialen Netzwerken als negatives Beispiel, was die Einhaltung von Abständen und anderen Corona-Regeln betrifft. Fünf Tage nach dem Aufruf schrieben die Behörden bereits rund 60 Neuinfektionen dem Lokal zu. Angesichts steigender Fallzahlen in der Nachtgastronomie hatte die Bundesregierung die Regeln verschärft. Tirols Landeshauptmann Günther Platter begrüßte diese und kündigte scharfe Kontrollen sowie empfindliche Strafen bei Verstößen an.

Mirko Djuric, der Geschäftsführer des Queens Club, sieht sich und seinen Betrieb zu Unrecht an den Pranger gestellt und wehrt sich gegen die öffentliche Verurteilung. Vor allem in den sozialen Netzwerken werde der Queens Club als ein Ort dargestellt, an dem das Virus fahrlässig verbreitet wurde. "Aber das stimmt nicht", sagt Djuric.

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