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Corona und die Folgen: Zahl überschuldeter Tiroler steigt

Die Zahl der Personen in Tirol, die von Überschuldung bedroht sind, dürfte in der Corona-Krise auf über 30.000 steigen.
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Trotz der Corona-Krise gab es in den ersten neun Monaten deutlich weniger Privatinsolvenzen. Die Schuldenberatung Tirol erwartet einen Nachholeffekt, wenn Stundungen auslaufen.

Von Stefan Eckerieder

Innsbruck – Die Corona-Krise hat die Arbeitslosigkeit in Tirol massiv steigen lassen. Ende September waren 19.694 Personen in Tirol als arbeitslos vorgemerkt, um 48,2 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie Zahlen des AMS Tirol zeigen. Tausende Arbeitnehmer in Tirol befinden sich zudem seit mehr als einem halben Jahr in Kurzarbeit und müssen Einkommensverluste hinnehmen. Das nagt an den finanziellen Reserven vieler Tiroler, auch die Zahl der überschuldeten Personen steigt, warnen Schuldnerberatung und der Kreditschutzverband von 1870 (KSV). Dennoch ist die Zahl der Privatinsolvenzen stark gesunken.

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