Cecilia Bartoli tritt nach 28 Jahren wieder in Florenz auf

Mezzosopranistin Cecilia Bartoli, Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele, tritt am 8. Oktober wieder bei einem Konzert in Florenz auf. Geplant ist eine „Hommage an Farinelli“ im Florentiner Theater „Maggio musicale“, wie die Leitung des Opernhauses unter der Führung von Intendanten Alexander Pereira am Dienstag mitteilte. Damit singt Bartoli nach 28 Jahren wieder in der toskanischen Hauptstadt.

Das Konzert ist Teil einer Tournee, die Bartoli in den Wiener Musikverein (4. Oktober), nach Versailles (10. Oktober) und Toulouse (13. Oktober) führen wird. Die gebürtige Römerin wird Arien von Händel, Hasse, Telemann und Vivaldi singen.

„Dieses Konzert ist eine wunderbare Überraschung für die Freunde unseres Theaters. Ich bin sehr glücklich, dass Cecilia Bartoli diesem Projekt zugestimmt hat und dass sie wieder zu einem Auftritt in Florenz bereit ist“, sagte Pereira.

Am 6. Oktober ist zudem ein Konzert von Zubin Mehta, Ehrenpräsident des Florentiner Theaters, geplant, der das 50. Jubiläum des Beginns seiner Zusammenarbeit mit dem toskanischen Opernhaus feiert. Mehta wird Haydns „Die Schöpfung „ mit Hanna-Elisabeth Müller, Patrick Grahl und Michael Volle dirigieren. Geplant ist vom 4. bis zum 13. Oktober auch „Nabucco“ mit Placido Domingo, Maria José Siri, Fabio Sartori und Alexander Winogradow.

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Pereira bestätigte, dass das Orchester und der Chor des „Maggio Musicale Fiorentino“ bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2021 als Gast auftreten wird. Die Einladung aus Salzburg sei eine „große Ehre“ für das Florentiner Opernhaus, das immer internationaler werden wolle, sagte der Intendant.


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